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Volleyball - Dahoam im Innviertel!

Cup-Aus für den UVC WEBERZEILE Ried

In Punkten gesprochen – ein bitteres Wochenende für den UVC WEBERZEILE Ried. Nach der Liga-Niederlage gegen die Wörtherseelöwen des VBK Klagenfurt, folgte am Sonntag, den 4. November im Cup bereits ein 1:3 gegen Graz, welches gleichsam das Aus im Austrian Volleyball Cup bedeutete. Zwar mag das Erreichen des Viertelfinales für einen doch beachtlichen Erfolg sprechen, so hatte man in Ried allerdings noch höhere Ziele. Klar erklärtes Ziel war der Einzug ins Final-4. Mit dem Los des Titelfavoriten und Vize-Cupsiegers in der Runde der besten 8, war man sich der harten Ausgangslage bereits bewusst. Nichts-desto-trotz ging man auf Rieder Seite mit breiter Brust und dem nötigen Selbstvertrauen in das Match, hatte man doch im bisherigen Verlauf der Saison gezeigt, stets mit großartigen Comebacks auf schlechte Leistungen reagieren zu können. Diesmal nicht. Trotz einer herausragenden Leistung der Rieder Spieler war in einem finalwürdigen Match letztlich nichts zu holen. „Wir konnten erneut zeigen, dass wir zu starken Comebacks in der Lage sind und als Team zu großen Leistungen fähig sind“, resümierte Coach Kefer stolz die bestrittene Partie.

Im ersten Satz zeigten die Grazer sofort, welches Kaliber Gegner sie sein würden und begannen das Spiel mit einer 5:1 Führung. Ein starkes Service von Felix Koraimann und harte Angriffe von dessen Bruder Lorenz Koraimann, brachten die Innviertler ordentlich ins Schwitzen. Schnell war klar man würde einen Gang zulegen müssen, um einer Blamage aus dem Weg gehen zu können. Zum Ende des ersten Satzes (17:25) sah es noch nicht danach aus als würde dies gelingen.

Etwas vielversprechender gestaltete sich bereits der folgende Satz. Über weite Strecken führten zwar die Herren vom UVC Graz, konnten sich jedoch nicht deutlich absetzen. Erst im Endspurt des 2ten Satzes vergrößerten die Grazer den Vorsprung und entließen die Rieder Volleyballer mit einem 20:25 in die Satzpause.

Satz drei war nun ein Match auf Augenhöhe. Die beiden Teams schenkten sich nichts – ein Spiel auf höchstem Niveau, begleitet von begeisterten 250 Fans  wurde zum Großevent in der Raiffeisen Arena Graz. Mit atemberaubenden Blocks und dem ein oder anderen „Trickplay“ gelang es dem UVC Ried nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen im letzten Drittel des Satzes davon zu ziehen und den Sack zuzumachen – mit 25:18!

Nach einer kurzen Verschnaufpause für Spieler und Publikum ging es in Runde vier. Ein bereits heißes Duell wurde für alle Beteiligten zu einem Erlebnis der Extraklasse. Bis hin zu einem 19:17 für den UVC Ried schaffte es sich keines der Teams sich eine Führung von mehr als einem Punkt herauszuspielen. Doch wie gewonnen so zerronnen. Was bisher eine Darbietung herausragenden, österreichischen Volleyballs war, wurde nun zur One-man-Show – Lorenz Koraimann spielte wie entfesselt und drehte den Spielstand beinahe im Alleingang in ein 24:22 für die Hausherren in Graz. Die Innviertler gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und schafften es in Summe 4 Matchbälle abzuwehren, ehe sie sich doch mit einem 27:25 geschlagen geben mussten.

So ging ein Wochenende mit wenig Zählbarem, aber viel Herz zu Ende. Für den UVC WEBERZEILE Ried geht es nun erhobenen Hauptes in eine 2-wöchige Spielpause.