UVC News

Volleyball - Dahoam im Innviertel!

Sieg im Cup – Niederlage in der Liga

Der UVC Weberzeile Ried durfte am Freitag, 18. Oktober 2019 auswärts gegen den UVC Holding Graz ran.

Der erste Satz hat gleich einmal alles geboten, was ein spannendes Spiel braucht. Niki Stooß spielte erstmals nach seiner Verletzung in der Vorbereitung wieder und zeigte, dass 4 Wochen ohne Volleyball auch etwas positives auslösen können. Er prügelte die Bälle in das gegnerische Feld und sorgte damit auch für die wichtigen Punkte, um die Grazer zu fordern. Beim Stand von 14:14 allerdings zogen die Uhrturmboys davon und zeigten vor allem am Block was sie drauf haben. Die Gastgeber setzten sich mit 3 Punkte ab, bauten den Vorsprung weiter aus und spielten den Durchgang trocken mit 25:19 nach Hause.

Im zweiten Satz kam auch der Rieder Topangreifer Tomek Rutecki so richtig in Fahrt und auch dieser Set bliebt lange Zeit ausgeglichen. Phasenweise konnten die Rieder sogar einen 3 Punktevorsprung herausspielen. Leider schaffte es die Kefer-Truppe nicht den Vorsprung auszubauen und die Grazer übernahmen beim Stand von 16:15 die Führung. Danach ging es eng her. Zunächst 20:22 und danach 23:22 für die Rieder. Niki Stooß weiterhin unhaltbar. Leider konnten aber die Mittelangriffe der Grazer in dieser Phase nicht gestoppt werden und schlussendlich ging auch dieser Satz knapp mit 24:26 an die Steirer.

In Satz drei tat sich die Weberzeile Truppe zunächst schwer wieder in den Rhythmus zu kommen. Die Grazer nutzten die Gelegenheit beinhart aus und starteten souverän in den Satz. Es sah lange nach einer „gmadn Wiesn“ aus. Aber Tomek Rutecki und Co hatten da etwas dagegen. Einen 5-Punkte-Rückstand konnten die Rieder wettmachen und glichen bei 14:14 erstmals in diesem Satz aus. Das Niveau war hoch, das Spiel ausgeglichen und an Spannung kaum zu überbieten. Beim Stand von 22:22 hatten die Rieder eine große Chance auf der Hand, konnten diese Gelegenheit allerdings nicht nutzen und hatten sowohl bei diesem Ballwechsel als auch in der Endphase das Nachsehen. Der Durchgang ging nach einer sehr knappen und strittigen Schiedsrichterentscheidung mit 23:25 an Graz.

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe, was mich auf der einen Seite freut, aber auf der anderen auch etwas ärgert. So ein Match können wir auch gewinnen und dann sind alle Fehler vergessen. Vielleicht ist es gut, dass wir es verloren haben und so in der nächsten Zeit im Training versuchen, diese Fehler auszumerzen“, so ein nicht ganz unzufriedener Dominik Kefer nach der Partie.

„Wir wussten das es ganz schwer wird heute. Die Grazer spielen so unglaublich schnell und machen ständig hohen Druck am Service. Natürlich haben die Schiedsrichter ihren Teil dazu beigetragen, aber das gleicht sich im Normalfall über die ganze Saison aus. Der Matchball von Graz war knapp im aus aber wegen dem haben wir nicht verloren. Weiter trainieren, weiter kämpfen und dann Siege einfahren“, so der UVC Mittelblocker Felix Breit nach dem Match.

 

Scorer und Fakten:

Topsocrer waren Tiago Pereira (19), Mark Kremer (14) und Clemens Unterberger (10) bzw. Tomasz Rutecki (17), Niklas Stooß (10) und Sokratis Charalampidis (9). Stats: Angriffspunkte 45:41, Asse 7:1, Blockpunkte 8:6 und Eigenfehler 18:16.

 

Viertelfinale im Cup gesichert!

Sonntag, 18. Oktober

Da im Österreich Cup die Legionäre nicht spielberechtigt sind, reiste der UVC Weberzeile Ried mit einer nur 8-Mann starken Truppe nach Wien. Dort warteten im Achtelfinale des Cups, die hotvolleys.

 

Nach drei sehr klaren Sätzen konnte der Aufstieg relativ rasch fixiert werden.. Die Rieder haben in Wien nichts anbrennen lassen und die junge Mannschaft von Beginn an im Griff gehabt. In allen drei Sätzen konnte der früh herausgespielt Vorsprung trocken heimgespielt werden.  25:18, 25:18, 25:14

 

„Gratulation an das gesamte Team. Alle Spieler wurden eingesetzt und haben ihre beste Leistung abgerufen. Michael Fritz hat als Aufspieler durchgespielt und seine Sache hervorragend gelöst. Im Viertelfinale wartet mit St. Pölten keine leichte aber eine machbare Aufgabe auf uns“, so Peter Eglseer der im Cup als Aushilfe fungierte.