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Volleyball - Dahoam im Innviertel!

Ried scheidet trotz starker Leistung aus!

Der UVC Weberzeile Ried hat sich auswärts gegen Volley Schönenwerd teuer verkauft. Schlussendlich müssen sich die Rieder aber nach über zwei Stunden Spielzeit mit einer 2:3-Niederlage aus dem Europacup verabschieden.

 

Das Spiel war an Spannung kaum zu überbieten. Nachdem der erste Durchgang knapp mit 26:24 gewonnen werden konnte, spürte das Team um Dominik Kefer, dass die Schweizer durchaus schlagbar sind. Im zweiten Durchgang stabilisierten die Gastgeber allerdings ihre Annahme und steigerten sich auch in der Verteidigung. Dadurch mussten die Rieder das Risiko am Service und auch im Angriff erhöhen, wodurch auch mehr Fehler entstanden. Der Satz ging klar mit 25:19 an Schönenwerd.

 

Doch die Rutecki-Truppe gab keineswegs auf und startete auch in den dritten Satz mit voller Motivation. Der Durchgang blieb lange Zeit offen, doch zum Schluss setzten sich die Innviertler mit 25:21 durch. Somit fehlte den Riedern nur noch ein Satzgewinn auf den Sieg, welcher einen Golden Set bis 15 Punkte bedeuten würde. Der vierte Satz war eng und spannend bis zum Schluss. Breit und Co warfen noch einmal alles in die Partie hinein und auch als die Schweizer zwischenzeitlich bereits mit drei Punkten voran lagen, gaben die Rieder nicht auf. Am Ende waren die Schweizer einfach in der Annahme und in der Verteidigung ein kleines bisschen stabiler und holten sich mit 26:24 den entscheidenden vierten Satz. Somit besiegelten die Gastgeber den Aufstieg in die nächste Runde des CEV Challenge Cups. Im fünften Satz war bei beiden Teams die Luft heraußen und auf Seiten der Rieder war die Enttäuschung selbstverständlich sichtbar. Mit 15:12 ging auch dieser Satz an Schönenwerd und somit das Spiel mit 3:2 verloren.

 

„Natürlich bin ich so kurz nach dem Spiel etwas enttäuscht. Wir hätten das Spiel mit 3:1 gewinnen können und so einen Golden Set erzwungen. Schlussendlich waren die Schweizer aber etwas stabiler und ich gratuliere ihnen zum Aufstieg in die nächste Runde“, so resümiert Dominik Kefer das „Abenteuer“ Europacup.

 

Außenangreifer Niklas Etlinger fügt hinzu: „Ich denke wir können stolz auf diese Leistung sein. Man hat beim Heimspiel schon phasenweise gesehen, dass wir durchaus mithalten können. Wir haben kein schlechtes Spiel gezeigt und auch wenn wir verloren haben, müssen wir die positiven Dinge aus der Partie für die Liga mitnehmen. Solche Spiele bringen uns weiter und ich  freue mich auf die Toprunden-Spiele in der Meisterschaft!“

 

Fotos: Wakolbinger – frei verfügbar

 

 

Resultat:

24:26

25:19

21:25

26:24

15:12